Knödel – viele gibt’s, auch süße Versionen zum Nachtisch. Aber, ehrlich gesagt, am besten schmecken Oma’s Speckknödel!
Neulich habe ich mich gemeinsam mit ihr an die Arbeit gemacht, trockenes Weißbrot in ganz kleine Würfel geschnitten. Diese dann mit etwas Wasser, den Eiern und etwas Öl vermischt, so dass ein klebriger Teig entstanden ist.
Danach ging’s ans Speck schneiden, ganz fein schneiden, und was wir auch immer in die Speckknödel geben sind Kaminwurzen und eine eigene Knödelwurst (muss aber nicht sein). Alles rein in die Schüssel, salzen, pfeffern und das Mehl dazu geben. Und den fein gehackten Schnittlauch nicht vergessen. Das wäre dann eigentlich schon alles.
Nun werden die Knödel noch schön geformt und ab geht es dann mit ihnen ins kochende Wasser.
Für alle, die selbst mal Speckknödel aus Südtirol nachkochen möchten, hier die genauen Zutaten für etwa 35 Knödel:
- 350 g altes weißes Brot
- 200 g Südtiroler Speck
- 2 Kaminwurzen und 1 Knödelwurst (muss aber nicht sein)
- 4 Eier
- 1/4 l Wasser
- etwas Öl (geschmacksneutral)
- feingeschnittener Schnittlauch
- 300 g Mehl
- Salz und Pfeffer
Verzichtet man auf die Kaminwurzen und die Knödelwurst, sollte entsprechend mehr Speck verwendet werden, damit die Knödel auch schön bunt aussehen.
Die Knödel sollen nur fein köcheln, in etwa 15 Minuten. Und am allerbesten schmecken sie in einer Fleischsuppe oder mit einem Krautsalat.
Mahlzeit und gutes Gelingen!
Ein Beitrag von Ruth

der Klassiker – immer wieder fein! Top. die mach ich mir auch hier in Dresden, seit meinem ersten Aufenthalt bei euch vor nun gut 15 jahren.